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Schultz projekt consult – Schultz projekt consult

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Die Schultz projekt consult ist der Spezialist in den Bereichen Energie- und Rohstoffwirtschaft und – politik. Als Unternehmensberatung sind wir für unsere Kunden Ansprechpartner in internen und externen Krisen, wir sortieren und öffnen für sie die Märkte und stellen wichtige Geschäftsbeziehungen im In- und Ausland her. Wir interpretieren und beeinflussen die regulatorischen Rahmenbedingungen für Ihr Geschäft. Und wir organisieren Ihnen einen wirkungsvollen Auftritt im politischen Berlin und in Brüssel. Wir produzieren keine Stapel von Papier, sondern liefern Ergebnisse.

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Immer noch aktuell: Lausitz-Akademie für Qualifizierung Weiterqualifizierung

Die IHK Cottbus setzt sich im Einvernehmen mit der IHK Dresden für die präventive Gründung eines Qualifizierungs- und Weiterqualifizierungsverbundes ein, um dem bevorstehenden Strukturwandel in der Lausitz präventiv entgegen zu wirken. Die IHK Cottbus hat Schultz projekt consult mit der Erarbeitung eines Vorkonzepts beauftragt, das als Begründung für einen Förderantrag im Rahmen des Programms „Unternehmen Revier“ dienen soll. Die Idee wurde schon in einen Workshop im Rahmen eine Studie von Schultz projekt consult im Auftrag des sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit im Jahr 2017 entwickelt, das in einen ersten Leitbild Lausitz mündete. (Die dreibändige Studie steht am Ende des Artikels zum Download bereit.)

Anlass für die Idee der Lausitzakademie ist neben den durch das geplante Auslaufen der Braunkohlenindustrie erforderlichen sukzessiven Anpassungsprozessen in weiten Bereichen der Wirtschaft, der digitale Wandel, welcher Industrie-, Handels-, Logistik- und Handwerks- sowie Dienstleistungsbetriebe gleichermaßen erfasst. Insbesondere die betriebsübergreifende Fachkräftesicherung und -qualifizierung stellt hierbei besonders kleine und mittelständische Unternehmen vor enorme Herausforderungen. Diese sind ungleich größer, da die Lausitz unter den demographischen Herausforderungen der Abwanderung von jungen Menschen und dem hohen Altersdurchschnitt von Arbeitnehmern leidet. Demnach gestaltet sich die Sicherung des Fachkräftebedarfs durch Qualifizierung und Weiterqualifizierung entsprechend schwierig.

SPC-Studie - Auswirkungen der CO2-Preise auf sechs energieintensive Industriezweige Auswege aus dem Carbon Leakage

Die Stiftung Arbeit und Umwelt der IGBCE hat Schultz projekt consult beauftragt, die Auswirkungen unterschiedlicher C02-Preismodelle auf sechs ausgewählte energieintensive Industrien und die Stromwirtschaft zu untersuchen und Auswege aus einer möglichen Standortgefährdung wegen zu hoher Energiekosten aufzuzeigen. Diese Studie wurde nun im Rahmen eines breit angelegten Fachgespräches unter Leitung der Geschäftsführerin der Stiftung Frau Dr. Kajsa Borgnäs vorgestellt und mit Vertretern von Industrie, Gewerkschaften und Wissenschaft diskutiert. Reinhard Schultz erläuterte die Studie, die auf eigens entwickelten CO2-Modellen basiert. Selbst bei rasanter Dekarbonisierung wäre ein Außenschutz gegenüber Billigstromländern (wie China mit Industriestrompreisen von teilweise nur 1,2 ct/kWh) erforderlich. Überlegungen, die zulässigen Ausgleichsmechanismen wie die kostenlose Zuteilung eines Teils der Treibhausgas-Zertifikate oder besondere Strompreiskompensationen schrittweise auf null zu fahren und einen großen Teil der betroffenen Branchen kurzfristig aus dem Schutzmechanismus zu nehmen, kämen laut Schultz einer Deindustrialisierung Deutschlands gleich. Prof. Dr. Karsten Neuhoff vom DIW  plädierte in seinem Vortrag zu den möglichen Verteilungswirkungen von CO2-Preisen stärker für ein Carbon Border Tax Adjustment (CO2-Grenzsteuerausgleich) auf ausländische Produkte sowie ergänzend für eine Konsumabgabe auf CO2-intensive Produkte gleich welcher Herkunft. Dieser Ansatz sollte langfristig zusätzlich weiterverfolgt werden, sei aber kurzfristig nicht umsetzbar und würde die Gefahr zusätzlicher Handelskriege eher verschärfen.

Schultz sieht auch eine schnellere Chance durch den Ersatz aller Steuern und Abgaben auf Energie durch eine CO2-Mindestbepreisung, die mit den Treibhausgas-Kosten verrechnet werden müsste. Ebenso wie die Treibhausgas-Zertifikate setzt die Bepreisung beim Ersteinsatz der Primarenergieträger an und wird damit Bestandteil der Gestehungskosten. Den Verbraucher wird dadurch nicht zusätzlich finanziell belastet, weil die CO2-Kosten dann auch Bestandteil der Verbraucherpreise sind. Der Hebel setzt somit bei der Erzeugung der Energie und deren möglichst effizienten Einsatz an und führt zu einer Innovationswelle und einem Brennstoffwechsel in Richtung CO2-ärmerer Primärenergien bis hin zu reinen Erneuerbaren Energien. Das System  – so Schultz – sei extrem transparent und finanziere die Energiewende eigenständig. Subventionen aus dem allgemeinen Haushalt seien nicht erforderlich. Auch die Kosten des Carbon Leakage-Schutzes seien so leicht aufzubringen und brauchten nicht mehr von den übrigen Energieverbrauchern durch Umlagen finanziert werden.
Schultz projekt consult prognostiziert, dass in einer ersten Welle eher Effizienztechnologien zur Anwendung kommen werden, während in einer zweiten Welle Brenn- und Heizstoffe ausgetauscht werden z.B. durch klimaneutrale Gase. 

Studie zum Download
Zusammenfassung zum Download
Präsentation SPC zum Download
Stakeholder Beiträge zum Download
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