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Überarbeiteter Netzausbauplan liegt vor – Schultz projekt consult

Überarbeiteter Netzausbauplan liegt vor

Überarbeiteter Netzausbauplan liegt vor

Der zweite Entwurf des NEP 2014  liegt vor. Die BNetzA prüft nun die Entwürfe von NEP und O-NEP, anschließend erfolgt die erneute öffentliche Konsultation. Die bayrische Staatsregierung entscheidet sich bis Januar/Februar.  Die wichtigen Eckpunkte sind:

Grundlage

  • Ausbaukorridor von 40 bis 45 % EE-Anteil am Bruttostromverbrauch 2025 sowie von 55 bis 60 % 2035,
  • 6,5 GW installierte Kapazität bei Wind offshore bis 2020 und 15 GW 2030,
  • 2,5 GW jährlicher Netto-Zubau bei Wind onshore,
  • 2,5 GW jährlicher Brutto-Zubau bei Photovoltaik,
  • 100 MW Brutto-Zubau bei Biomasse jährlich,

Einführung eines Ausschreibungssystems für erneuerbare Energien spätestens ab 2017

  • komplette Neuberechnung des Szenarios B 2024 mit einer den aktuellen Kenntnissen angepassten Regionalisierung der erneuerbaren Energien
  • Überwiegend Bestätigung der Maßnahmen des Bundesbedarfsplan 2013 und NEP 2013
  • vereinzelte regionale Veränderungen
  • Netzverstärkungen: 5.300 km
  • Netzausbau: 3.800 km, davon 2.300 HGÜ
  • Investitionsbedarf 22-26 Mrd. EUR

HGÜ

  • Stromtransport von Nord nach Süd soll weiterhin im Wesentlichen über die HGÜ-Leitungen gedeckt werden
  • Süd-Ost: Verlängerung des Nordendes um 110 km bis in den Raum Magdeburg (vom Braunkohlegebiet zum Windenergiegebiet, ggf. aus Akzeptanzgründen) sowie des Südendes um 30 km zum KKW Gundremmingen (um die dort vorhandenen Netze zu nutzen)
  • SuedLink: Südende liegt nun weiter westlich bei Wendlingen, um näher nach Stuttgart zu rücken, dafür entfällt eine Verbindungstrasse
  • UltraNet: unverändert
  • Interkonnektoren nach Belgien (ALEGrO), Dänemark und Norwegen (NordLink) unverändert

Wechselstrom

  • Neu: 112 Pleinting – Pirach – St. Peter (BY)
  • Neu: 154 Anschluss Siegburg (NRW)
  • Neu: 44 Altenfeld/Schalkau – Raum Grafenrheinfeld (TH/BY)
  • Neu geplante Netzverstärkungen in MV und bei HH
  • Verzicht auf Leitungen bei Gütersloh (NRW) und von Borken nach Gießen (HE)

 

Die BNetzA prüft nun die Entwürfe von NEP und O-NEP, anschließend erneute öffentliche Konsultation.

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